Leasingformen
Vier Arten, einen Container zu überlassen
NOBLE beschreibt vier Leasingformen. Sie unterscheiden sich in Laufzeit, Rückgabe und Eigentum am Ende.
| Form | Laufzeit | Was am Ende passiert | Wofür |
|---|---|---|---|
| Master Lease Agreement (MLA) | kurz | Rückgabe an vorab festgelegten Orten | Saisonspitzen, unvorhergesehener Projektbedarf |
| Long Term Lease (LTL) | regelmäßig 5–10 Jahre | Rückgabe an vorab vereinbarten Orten | Flotte wachsen lassen ohne Bankfinanzierung |
| Lease Purchase (LP) | typisch 1–8 Jahre | Der Leasingnehmer kauft den Container | Eigentum über Raten |
| Sale & Leaseback (SLB) | – | Container bleibt in der Flotte des Verkäufers | Kapital freisetzen, Betrieb unverändert |
Alle Leasingformen setzen laut NOBLE eine Standard-Bonitätsprüfung voraus.
Warum Reedereien leasen
NOBLE nennt Leasing eine alternative Kapitalquelle in einem wachstumsstarken und kapitalintensiven Geschäft. Dazu kommen betriebliche Flexibilität, geringere Betriebskosten und Flexibilität beim Flottenmix.
Was das heißt: Der Leasinggeber trägt das Kapital, der Leasingnehmer das Geschäft. Für Anleger ist die Bonität des Leasingnehmers deshalb so wichtig wie der Container selbst.